Projektgruppe  
Anfang 2001 ist klar, dass auf den bisher eingeschlagenen Wegen kein Fortschritt erzielt werden kann. In einer Phase der Stagnation und allgemeinen Ratlosigkeit nehmen die beiden langjährigen „Mitstreiter“ Wolfgang Herter und Heiko Wiening Kontakt auf und entwickeln die Idee einer privaten Initiative zunächst ohne Beteiligung von Verbänden und Behörden.
          

Ein unabhängiger Arbeitskreis aus lokalen und überregionalen Fachleuten aus Klettersport und Naturschutz soll versuchen einen Beitrag zur Lösung des Konflikts auszuarbeiten. Am 23. April 2001 trifft sich die Projektgruppe Schaufelsen zu ihrer 1. Arbeitssitzung in Sigmaringen.

Projektgruppe Schaufelsen: (v.l.n.r.)

  • Dr. Gerhard Bronner
    Biologe, NABU-Landesverband, Landesnaturschutzverband (LNV)
  • Dr. Wolfgang Herter  (im Feb. 2007 ausgeschieden)
    Biologe, Vegetationskundler, Gutachter
  • Norbert Kuhn
    Donautal-Ranger (bis 2007)
  • Rolf Ott
    IG Klettern Donautal und Zollernalb, AKN Donautal
  • Gerhard Stumpp
    BUND, Vertreter der örtlichen Naturschutzverbände
  • Heiko Wiening
    Biologe, DAV-Landesverband
Die Mitglieder der Projektgruppe arbeiteten als Privatpersonen. Sie hatten weder Auftrag noch Verpflichtungen gegenüber Dritten. Sie waren in ihren Entscheidungen frei und konnten ohne Druck von außen arbeiten. Die Nähe zu den jeweiligen Verbänden und Behörden erlaubte jedoch eine fallweise Rücksprache und Abstimmung mit den betroffenen Gruppierungen. Dies trug wesentlich zur Akzeptanz des ausgearbeiteten Lösungsvorschlags bei.

Nach Bedarf wurden von der Projektgruppe weitere Fachleute zur Klärung von ökologischen und klettersportlichen Detailfragen zugezogen: z.B. ein Fledermaus-Experte, ein Insektenkundler, Ornithologen, - und Erschließer von Kletterrouten.

Der Arbeitsaufwand der Projektgruppe von April 2001 bis Ende 2003 war enorm. Allein in die Erstellung und Abstimmung des Vorschlags für eine neue Kletterkonzeption flossen rund 900 Arbeitsstunden mit rund 40 Sitzungen, Ortsterminen und Besprechungen. Auf jedem PC der Projektgruppe lagen fast 400 Dateien mit Protokollen, Entwürfen, Ökobilanzen, Berichten und Fotos, dazu über 500 E-Mails, unzählige Telefonate und vieles mehr.